Mit Ihrer Unterstützung Lücken
in der Dokumentation schließen

Seit Inkrafttreten des Hessischen Krebsregistergesetzes am 25.10.2014 müssen hessische Ärztinnen und Ärzte an das Krebsregister melden, wenn sie Patientinnen und Patienten mit Krebs behandeln. Einrichtungen, die Daten aus zurückliegenden Jahren (25.10.2014 bis heute) noch nicht übermittelt haben, sind bei Vorliegen einer meldepflichtigen Krebserkrankung zur nachträglichen Meldung aufgefordert. In diesem Artikel informieren wir Sie über die Hintergründe.

Flächendeckende Krebsregistrierung

Um die flächendeckende klinisch-epidemiologische Krebsregistrierung in Hessen zu erreichen, müssen dem Hessischen Krebsregister kontinuierlich vollzählige und vollständige Behandlungsdaten vorliegen. Das setzt die Meldeaktivität möglichst aller onkologisch tätigen Ärztinnen und Ärzte in Hessen voraus.

Vollzähligkeit und Vollständigkeit
  • Vollzähligkeit bedeutet, dass alle Krebsneuerkrankungen in Hessen vollzählig
    (mindestens 90 %) erfasst sind.
  • Vollständigkeit bedeutet, dass alle Behandlungsinformationen (siehe Meldeanlässe und deren Mindestanforderungen) zu einer Krebserkrankung im Hessischen Krebsregister vollständig erfasst sind und somit das Tumorgeschehen der Patientin bzw. des Patienten vollständig abgebildet ist.

Meldepflicht seit 25.10.2014

Seit Inkrafttreten des Hessischen Krebsregistergesetzes am 25.10.2014 sind hessische Ärztinnen und Ärzte dazu verpflichtet, Informationen zur onkologischen Behandlung an das Krebsregister zu melden. Einrichtungen, die Daten aus zurückliegenden Jahren (25.10.2014 bis heute) noch nicht übermittelt haben, sind bei Vorliegen einer meldepflichtigen Krebserkrankung zur nachträglichen Meldung aufgefordert.

Lücken schließen - Die Aussagekraft der Krebsregisterdaten stärken!

Wenn bei Ihnen als onkologisch tätige Ärztin bzw. onkologisch tätiger Arzt rückblickend noch Meldungen ausstehen, bitten wir Sie um Nachmeldung!

Die Aussagekraft der Krebsregisterdaten stärken

Erst wenn dem Hessischen Krebsregister ein vollzähliger/vollständiger Datenbestand vorliegt, onkologisch tätige Einrichtungen kontinuierlich und in einer hohen Datenqualität melden und somit Datenlücken im Krebsregister geschlossen sind, können valide Auswertungen und Statistiken zu Krebs bereitgestellt werden.

Auch die Datenrückmeldung an die meldenden Ärztinnen und Ärzte ist von einer flächendeckenden Meldeaktivität der Ärzteschaft abhängig, denn das Hessische Krebsregister kann nur auswerten, was zuvor gemeldet und im Krebsregister dokumentiert wurde.

Weiterführende Informationen

Infohotline der Tumordokumentation

Fragen? Wir beraten Sie gerne!

069 5660876-40Mo. - Do. von 8 bis 16 Uhr;
Fr. von 8 - 13 Uhr