eHealth-Kongress 2022:
„Gesundheitswesen goes digital – Packen wir’s an!“

Am 5. Oktober 2022 findet der diesjährige eHealth-Kongress in der IHK Frankfurt am Main statt. Wir sind auch dabei und informieren über ein neues digitales Vorhaben zugunsten der hessenweiten Krebsregistrierung.

8. eHealth-Kongress 2022 am 5. Oktober 2022
in der IHK Frankfurt am Main

Unter dem Motto „Gesundheitswesen goes digital – Packen wir’s an!“ laden die Initiative gesundheitswirtschaft rhein-main, die IHK Hessen innovativ, das Hessische Ministerium für Soziales und Integration sowie die Techniker Krankenkasse zum 8. eHealth-Kongress ein. Dieser findet am 5. Oktober 2022 von 9:00 bis 17:00 Uhr in der IHK Frankfurt am Main statt.

Der "eHealth-Kongress Rhein-Main und Hessen" bietet eine Plattform für Krankenhäuser, Ärztinnen und Ärzte, Politik sowie Unternehmen und Dienstleister aus der Gesundheitsbranche. Im Fokus stehen aktuelle Entwicklungen in den Bereichen E-Health und Digitalisierung der Gesundheitsversorgung.

Veranstaltungsflyer des eHealth-Kongresses 2022

Veranstaltungsflyer des eHealth-Kongresses 2022

5. Oktober 2022, 9:00 bis 17:00 Uhr.

eHealth-Kongress 2022 Rhein-Main und Hessen

Gesundheitswesen goes digital - Packen wir’s an!

Veranstaltungsprogramm

Zu Beginn der Veranstaltung gibt Dr. Susanne Ozegowski, Leiterin der Abteilung "Digitalisierung und Innovation" im Bundesministerium für Gesundheit, Einblicke in die Digitalstrategie der Bundesregierung. Nach einer Diskussionsrunde zum Thema "Digitalisierung: Alle wollen, aber jeder nur für sich?" können sich die Teilnehmenden in sieben Fachforen über aktuelle Entwicklungen im Bereich E-Health informieren.

Im Rahmen der Veranstaltung findet eine Ausstellung statt. Dort stellen sich verschiedene Unternehmen, Institutionen und Organisationen vor. Wir sind auch dabei und geben Auskunft über ein neues Vorhaben, den ambulanten Sektor besser an das Hessische Krebsregister anzuschließen. Mehr dazu lesen Sie weiter unten.

Das Veranstaltungsprogramm finden Sie auf folgender Website:

Jetzt noch anmelden!

Eine Anmeldung ist bis zum 28. September 2022 möglich:

Ausstellung: Hessisches Krebsregister beim
8. eHealth-Kongress 2022 auch dabei

Im Rahmen der Ausstellung informieren wir über unsere Aufgaben und unsere hessen- und deutschlandweiten Vernetzungen. Getreu dem Motto "Gesundheitswesen goes digital - Packen wir’s an!" stellen wir auch ein geplantes Fördervorhaben zugunsten der hessenweiten Krebsregistrierung vor.

Wir freuen uns, Interessierte, Softwarehersteller sowie hessische Ärztinnen und Ärzte an unserem Stand begrüßen zu dürfen, um über das Vorhaben und weitere Themen zu sprechen. Unser Stand findet sich im Foyer zum Plenarsaal im 2. Obergeschoss der IHK Frankfurt am Main.

Neues Fördervorhaben:
Anschluss des ambulanten Sektors an das
Hessische Krebsregister

Hintergrund

Hessische Ärztinnen und Ärzte, die Menschen mit Krebs behandeln, sind an das Krebsregister meldepflichtig. Das schließt auch den ambulanten Sektor ein. Zwar steht ambulant tätigen Ärztinnen und Ärzten das kostenlose Meldeportal für ihre Krebsregistermeldungen zur Verfügung, doch die einzelne Erfassung vieler Behandlungsdaten ist darüber zu aufwendig.

Maßnahmen

Um die Meldetätigkeit für ambulant tätige Ärztinnen und Ärzte zu vereinfachen, sollen festgelegte Softwarehersteller neue Erfassungsformulare und eine oBDS-Schnittstelle in ihrem Praxisverwaltungssystem (PVS) einrichten. Darüber wird es Praxisteams möglich sein, Krebsdaten nach dem einheitlichen onkologischen Basisdatensatz im eigenen PVS zu erfassen. Anschließend ist nur noch ein Meldungspaket zu generieren und an das Krebsregister zu übermitteln – so wie es Praxisteams auch von der Abrechnung mit der Kassenärztlichen Vereinigung kennen.

Finanzielle Förderung

Festgelegte PVS-Softwarehersteller erhalten eine zweistufige finanzielle Förderung:

  1. Zuwendung für die initiale Entwicklung
    der Erfassungsformulare sowie der oBDS-Schnittstelle
  2. Zuwendung pro akquirierte Einrichtung
    (je neu-meldende hessische Praxis)

Das Vorhaben wird vom Hessischen Ministerium für Digitale Strategie und Entwicklung finanziell gefördert und vom Hessischen Ministerium für Soziales und Integration fachlich begleitet. Die Vertrauensstelle des Hessischen Krebsregisters bei der Landesärztekammer Hessen führt das Vorhaben aus.

Vorteile

Vorteile für Softwarehersteller:

  • Finanzielle Förderung für die Entwicklung der Erfassungsformulare und der oBDS-Schnittstelle
  • Zuwendung für die Einrichtung und zweijährige Wartung für jede neu-meldende hessische Praxis
  • Schnittstellenfreigabe gilt für viele andere Bundesländer
  • oBDS-Schnittstelle kann deutschlandweit vermarktet werden

Vorteile für hessische Ärztinnen und Ärzte:

  • Krebsregistermeldung aus dem eigenen PVS heraus
  • Schnellere und angeleitete Datenerfassung, ohne mehrfache Dateneingabe
  • Keine Wartungskosten für 24 Monate

Vorteile für das Hessische Krebsregister:

  • Sicherstellung der hessenweiten Krebsregistrierung durch Optimierung der Meldeprozesse
  • Einheitliche Meldungsbearbeitung im Krebsregister durch Standardisierung der Meldewege
  • Erhöhung des Datenpotenzials und der Datenqualität für Krebsauswertungen

Ihre Fragen

Haben Sie Fragen zum Fördervorhaben? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an:
anschluss(at)hessisches-krebsregister.de