Zweite Vital-und Tumorstatusrückmeldung
im Jahr 2019 ist erfolgt

Das Hessische Krebsregister erhält von verschiedenen Quellen Daten zu Patientinnen und Patienten. Die Vertrauensstelle hat die Aufgabe, die Informationen zusammenzuführen und den behandelnden Ärztinnen und Ärzten zurückzumelden. Die Rückmeldung ist nun planmäßig zum zweiten Mal in diesem Jahr erfolgt.

Datenquellen des Hessischen Krebsregisters

Das Hessische Krebsregister erhält aus verschiedenen Quellen Daten zu Patientinnen und Patienten. Zu diesen Quellen gehören:

  1. Meldungen von hessischen Ärztinnen und Ärzten, welche gesetzlich verpflichtet sind, Informationen zur Krebsbehandlung Ihrer Patientinnen und Patienten an das Hessische Krebsregister zu melden,
  2. Leichenschauscheine von Gesundheitsämtern, aus welchen Überlebenszeiten gebildet sowie weitere Informationen über die Tumorentwicklung dokumentiert werden können,
  3. Informationen über Umzüge, Namensänderungen, Geschlechtsänderungen und Sterbedaten von den Meldeämtern und
  4. Austausch mit anderen Krebsregistern, sodass über die Landesgrenzen hinaus das Krankheitsgeschehen vollumfänglich dokumentiert werden kann.

Zweite Datenrückmeldung im Jahr 2019

Alle hessischen Ärztinnen und Ärzte, die den elektronischen Übermittlungsweg von Meldungen an das Hessische Krebsregister nutzen, erhalten zweimal im Jahr - im Frühjahr und Herbst - strukturierte Informationen zum Vital- und Tumorstatus ihrer Patientinnen und Patienten. Die zweite Datenrückmeldung für das Jahr 2019 ist nun erfolgt.

Hintergrund

Das Hessische Krebsregister erhält Informationen aus unterschiedlichen Quellen zu onkologischen Erkrankungen und ihrer Behandlung. Als Beitrag zur effektiven Krebsbehandlung hat die Vertrauensstelle die Aufgabe, den behandelnden Ärztinnen und Ärzte personenbezogene Informationen zu allen Tumorerkrankungen ihrer Patientinnen und Patienten zu übermitteln. Diese Aufgabe ist in § 12 des Hessischen Krebsregistergesetzes festgelegt.

Mit Hilfe der übermittelten Daten sollen Ärztinnen und Ärzte in der Behandlung ihrer onkologischen Patienten unterstützt werden, indem u.a. komplexe Recherchearbeit in der Nachverfolgung von Patientinnen und Patienten bei anderen behandelnden Einrichtungen oder Einwohnermeldeämtern reduziert wird.

Weitere Informationen finden Sie auf folgender Seite:
Datenrückmeldung zu Patientinnen und Patienten

Änderung des Übermittlungswegs von Meldungen

Derzeit können Meldungen über zwei Wege an das Hessische Krebsregister übermittelt werden: über Papierbögen oder über ein elektronisches Meldeverfahren. Wenn Sie bereits beim Hessischen Krebsregister angemeldet sind und auch die Vital- und Tumorstatusrückmeldung des Hessischen Krebsregisters erhalten möchten, ist die elektronische Übermittlung eine notwendige Voraussetzung.

Informationen zur Änderung des Übermittlungswegs Ihrer Meldungen finden Sie hier:
Übermittlungswege der Meldungen

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Irmgard Gebl<br>Irmgard Gebl
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