Meldeakquise

Gemeinsam gegen den Krebs: Zur Erreichung der flächendeckenden klinisch-epidemiologischen Krebsregistrierung in Hessen und zur Erfüllung des gesetzlichen Auftrags hat das Hessische Krebsregister mit hessischen Zentren, Krankenhäusern und anderen Institutionen bedeutsame Kooperationen geschlossen.

Vorhaben Regionale Koordinierende

Ziel: Kooperation zur Erreichung der flächendeckenden Krebsregistrierung in Hessen

Das Vorhaben Regionale Koordinierende, welches seit dem 1. Juli 2020 hessenweit umgesetzt wird, gehört zu jüngsten Kooperationen des Hessischen Krebsregisters. Insbesondere in der Aufbauphase des Krebsregisters ist es wichtig, dass die Erkenntnisse und das Wissen von Ärztinnen und Ärzten bzw. von meldenden Einrichtungen einfließen. Die Akteure vor Ort wissen am besten um die Entwicklungspotentiale ihrer Region und um die medizinische Infrastruktur in ihrem Versorgungsgebiet.

In jedem koordinierenden Krankenhaus unterstützt daher eine Koordinatorin bzw. ein Koordinator beim Aufbau der flächendeckenden klinisch-epidemiologischen Krebsregistrierung in Hessen und steht - für eine Laufzeit von 24 Monaten - als Multiplikator für das Krebsregister zur Verfügung. Die Grundlage für die Struktur, d. h. die Festlegung der koordinierenden Krankenhäuser in den Versorgungsgebieten bildet das Hessische Onkologiekonzept.

Das Vorhaben Regionale Koordinierende wird mit Mitteln des Landes Hessen und der Deutschen Krebshilfe gefördert. Die Vertrauensstelle, angesiedelt bei der Landesärztekammer Hessen, ist für die Organisation zuständig und steht mit den Ansprechpersonen in den Krankenhäusern im engen Austausch.

Weitere Informationen finden Sie auf folgender Seite:

Hessische Zentren in der Onkologie

Ziel: Kooperation zur Erreichung der flächendeckenden Krebsregistrierung in Hessen

Zur Erreichung der flächendeckenden Krebsregistrierung ist auch eine enge Vernetzung mit den hessischen Zentren in der Onkologie notwendig. Die Krebszentren stellen u. a. die flächendeckende, wohnortnahe Krebsbehandlung von Betroffenen sicher und verfügen daher über einen Großteil der medizinischen Behandlungsinformationen, die für das Krebsregister relevant sind.

Zur Verbesserung der Qualität der onkologischen Versorgung ist in § 65c SGB V die Zusammenarbeit zwischen den Zentren in der Onkologie und den klinischen Krebsregistern gesetzlich verankert. Ob diese Zusammenarbeit erfolgt, wird im Rahmen der Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) abgefragt. Beispielsweise ob das Zentrum kontinuierlich, vollständig und zeitnah nach Abschluss der Primärtherapie an das Krebsregister meldet.

Alle hessischen Organkrebszentren, welche die Zertifizierungsanforderungen an die Meldungen erfüllen, erhalten von der Vertrauensstelle eine Kooperationsbestätigung. Diesen Nachweis benötigen die hessischen Zentren für die jährliche Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft.

Weitere Informationen finden Sie auf folgender Seite:

Bezirksärztekammern der Landesärztekammer Hessen

Ziel: Kooperation zur Erreichung der flächendeckenden Krebsregistrierung in Hessen

Ärztinnen und Ärzte, die in Hessen eine ärztliche Tätigkeit aufnehmen, registrieren ihre Person und Tätigkeit bei der Landesärztekammer Hessen (LÄKH). Die bei der LÄKH angesiedelten Bezirksärztekammern in Darmstadt, Frankfurt, Gießen, Kassel, Marburg und Wiesbaden sind u. a. für die Anmeldung zuständig.

Seit März 2020 werden im Rahmen des Anmeldeprozesses Ärztinnen und Ärzte eingehend über das Hessische Krebsregister informiert sowie bei entsprechender Funktion und Tätigkeit zur Anmeldung beim Hessischen Krebsregister aufgerufen.

Weitere Informationen zu den Bezirksärztekammern:

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