Wie Sie mit der oBDS-Schnittstelle schneller und einfacher an das Krebsregister melden

Behandlung, ärztliche Dokumentation und Betriebsführung – und dann neben dem Tagesgeschäft noch an das Krebsregister melden. Das ist viel Verwaltungsaufwand für Sie und Ihr Team. Dabei ist Melden gar nicht so schwierig. Denn mit der oBDS-Schnittstelle (ehemals ADT/GEKID-Schnittstelle) können Sie einfach ganze Meldungspakete erstellen – und mit wenigen Schritten an die Vertrauensstelle übermitteln. Hier erfahren Sie mehr.

Einheitlicher onkologischer Basisdatensatz

Das Hessische Krebsregister setzt den deutschlandweit standardisierten einheitlichen onkologischen Basisdatensatz ein. Der Basisdatensatz soll u. a. dazu dienen, in allen Bundesländern und klinischen Strukturen eine vergleichbare Erfassung und Auswertung von Krebsbehandlungen zu ermöglichen. Die Daten werden über die Mindestanforderungen inhaltlich gesichert.

Der einheitliche onkologische Basisdatensatz wurde von der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren (ADT) und der Gesellschaft der epidemiologischen Krebsregister in Deutschland e. V. (GEKID) im März 2008 verabschiedet und wird stetig weiterentwickelt.

oBDS-Schnittstelle

Damit onkologisch tätige Einrichtungen Behandlungsinformationen gemäß dem Basisdatensatz an die Krebsregister übermitteln können, wurde die oBDS-Schnittstelle (ehemals ADT/GEKID-Schnittstelle) erstellt. Über die Schnittstelle ist es meldenden Ärztinnen und Ärzten möglich, umfangreiche Meldungspakete (xml-Dateien) aus dem vorliegenden Krankenhausinformations-, Tumordokumentations- bzw. Praxisverwaltungssystem zu generieren.

Die oBDS-Schnittstelle wird deutschlandweit genutzt und sollte somit von den meisten Softwareherstellern angeboten werden. Fragen Sie einfach bei Ihrem Softwarehersteller nach!

Hier finden Sie eine Übersicht, welche Schnittstellen zu welchen Dokumentationssystemen wir bereits abgenommen haben:

Wie läuft die Meldung über die oBDS-Schnittstelle ab?

Zuerst generieren Sie über die eingerichtete oBDS-Schnittstelle in Ihrem Dokumentationssystem das Meldungspaket (xml-Datei). Das Paket versenden Sie anschließend über den WebUpload (WUP) an das Hessische Krebsregister – und schon sind Sie der Meldepflicht nachgekommen.

Weitere Informationen zum WebUpload:
WebUpload (WUP) von Meldungspaketen

Vorteile der oBDS-Schnittstelle

  • Die Schnittstelle erstellt ein Meldungspaket (xml-Datei) aus mehreren Meldungen für das Krebsregister.
  • Das Meldungspaket wird durch wenige Klicks über den WebUpload an das Hessische Krebsregister übermittelt.
  • Im Vergleich zur Online-Erfassung ist die Meldungsübermittlung weniger aufwendig, da Meldungen nicht einzeln erfasst werden müssen.
  • Rückfragen der Vertrauensstelle werden aufgrund automatischer Validierungen mit dem aktuellen oBDS-Schema minimiert.

Interessiert? Dann gehen Sie so vor:

1. Schritt:

Zunächst wenden Sie sich an Ihren Softwarehersteller zur Einrichtung der Schnittstelle. Anfallende Kosten für eine Schnittst­­elle sind von der meldenden Praxis bzw. Klinikabteilung selbst zu tragen. Kontaktieren Sie zeitgleich die Vertrauensstelle, sodass Ihnen ein Zugang zum WebUpload eingerichtet werden kann.

2. Schritt:

Nachdem Sie mit Ihrem Softwarehersteller die Schnittstelle eingerichtet haben, prüfen wir - vor der erstmaligen Meldung - gemeinsam mit Ihnen, ob der Meldungsversand und -empfang über den WebUpload wie gewünscht verläuft.

3. Schritt:

Nach dem erfolgreichen Test geben wir die Übermittlung von Meldungen über den WebUpload frei und Sie können nun jederzeit darüber Ihre Meldungen an uns übermitteln.

Beratung?

Wir beraten Sie gerne und unterstützen Sie bei der Etablierung des Meldeverfahrens in Ihrem Haus.
Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Nachricht über unser Kontaktformular!

Weitere Schnittstellen für die ambulante Versorgung

Auf dem Markt gibt es mittlerweile weitere Systeme bzw. Schnittstellen speziell für die ambulante Versorgung, worüber Ärztinnen und Ärzte – in Verbindung mit dem Praxisverwaltungssystem - Meldungen an das Krebsregister übermitteln können. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite Softwarehersteller.

Infohotline des IT-Supports

Fragen? Wir beraten Sie gerne!

069 5660876-70Mo. - Do. von 8 bis 16 Uhr;
Fr. von 8 - 13 Uhr

Fragen? Wir beraten Sie gerne!

Irmgard Gebl<br>

Irmgard Gebl
Beratung und Anmeldung
Telefon: 069 5660876-11
Per E-Mail kontaktieren

Bettina Friedrich<br>

Bettina Friedrich
Beratung und Anmeldung
Telefon: 069 5660876-11
Per E-Mail kontaktieren